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Diplomatisches Magazin: Die Erde mein Zuhause

Seit drei Jahren verbindet das Lernprogramm „Die Erde mein Zuhause“ Schüler aus verschiedenen Ländern zum gemeinsamen Unterricht. Die Teilnehmer im Alter zwischen 7 und 11 Jahren erkunden, wie andere Gleichaltrige leben. Erstaunt stellen sie fest, wie ähnlich und auch wie unterschiedlich sie sind.

Ehrgeizig verständigen sie sich mit wenigen Wörtern in fremden Sprachen. Als Reiseleiter begeistert der abenteuerlustige Zauberklecks Theo, der mit seiner Magie die Welt „aufbuntert“, die Kinder. Statt Frontalunterricht mit Vorträgen über Länder und Kulturen setzt Initiatorin Sylvia Hahnisch auf Edutainment und globale Interaktionen. Es gilt, Herz und Verstand anzusprechen. Die Kinder sollen ihre künftige Verantwortung, die Erde als gleichberechtigtes Zuhause aller Menschen zu gestalten, verinnerlichen. Im Mai thematisierte erstmals eine zweitägige Lernkonferenz den Umgang mit Wasser als eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Altersentsprechend aufbereitete Expertenrunden, Lern- und Kreativangebote wechselten einander ab. So bastelten zum Beispiel die Kinder in Deutschland Regenmacher. Anschließend stellten brasilianische Kinder via Skype traditionelle Rhythmusinstrumente vor. Verbunden über Großbildwände klatschten, trommelten und tanzten die Kinder gemeinsam. Still wurde es, als die Kinder aus Mogi Mirim über die Trinkwassersituation in ihrem Land berichteten. Das Amazonasgebiet als eines der wichtigsten Süßwassergebiete garantiert längst nicht frisches und sauberes Wasser für jedes brasilianische Kind. Besorgt erklärten die Schüler: „Trinkwasser ist Leben.“ Ganz anders hörte sich der „Wasserbericht“ von russischen Kindern an. In diesem Fall malten Kinder in Sankt Petersburg und Berlin gemeinsam. Die Kosmonauten Jurij Malentschenko, Oleg Skripotschka und Alexej Owtschinin grüßten von der Raumstation ISS. „Jeden Tag umkreisen wir 16-mal die Erde. Wie stellt ihr euch unseren blauen Planeten vor?“ Gegenseitig hielten die jungen Künstler ihre Bilder in die Kamera. Eine Partnerklasse aus Murmansk erzählte: „Bei uns gibt es kristallklare Quellen. Gern geben wir euch Wasser ab.“ Kurz darauf erinnerten Bilder aus den USA an die Schrecken von Hurrikan Sandy. Kinder aus dem Central Park in New York wünschten sich: „Lasst uns gemeinsam unser blaues Gold schützen.“ Die vielfältigen Erfahrungen werden nachhaltige Spuren hinterlassen. 2017 wollen sich die Schüler zum Thema „mobil in die Zukunft“ treffen.

Quelle: www.diplomatisches-magazin.de/leisure-time-07-2016-de/A4/

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